Wir machen mit! Frauenlauf-Teilnehmerinnen stellen sich vor

Die Wiederholungstäter

Team der Internationalen Schule Augsburg

Frauenlauf-Teilnehmerinnen ISA-Team

Bereits im letzten Jahr ging das ISA-Team unter der Leitung von Daniela Reiter an den Start. Geteiltes Leid ist halbes Leid: so lautet das Motto der ISA-Lauftruppe, verrät uns die Lehrerin für das Fach „Deutsch als Fremdsprache“. „Egal ob es regnet, schneit oder die Sonne knallt, einmal die Woche treffen wir uns zum Trainingslauf.“ Und diese Begeisterung scheint überzuschwappen. Von damals 16 Teilnehmerinnen ist die Gruppe nun auf 46 angewachsen. Schülerinnen, Lehrerinnen, ISA-Mitarbeiterinnen - und sogar die ein oder andere Mutter wird sich am 7. Juli das pinke Shirt überstreifen.

Warum seid ihr beim Frauenlauf dabei? Seid ihr beim letzten Jahr auch schon gestartet?

Wir waren letztes Jahr schon dabei, allerdings war unsere Gruppe noch deutlich kleiner (13 Schülerinnen und 3 Lehrerinnen). Ich hatte es damals mit meiner Kollegin Laura Martínez López organisiert, die dieses Jahr aber leider nicht kann, da sie sich um den Nachwuchs kümmern muss. Wir haben bei uns an der Schule eine kleine Laufgruppe (ca. 10 Personen) und einige Mädels waren Feuer und Flamme, als wir Coaches mal angefragt haben, ob wir als Gruppe beim ersten Frauenlauf in Augsburg mit dabei sein wollten. Das Ganze hatte dann den berühmten Schneeballeffekt. Andere Schülerinnen der ISA wollten auch mitlaufen, vor allem weil 5 Kilometer und der Spaßfaktor noch ganz gut zusammen gehen. Dass dabei noch Geld für einen guten Zweck wegging, hat viele dann noch vollends überzeugt.

Wie viele sind in eurem Team?

Bereits im Januar/Februar kamen viele Mädels vom letzten Jahr auf mich zu und fragten an, wann (nicht „ob“!)  ich denn wieder die Anmeldungen machen würde... Logisch! Mittlerweile sind wir 46 Läuferinnen – und das ohne große Werbung!!!

Strebt ihr eine gewisse Zeit an? Wer läuft denn alles mit? Hobbyläufer oder auch regelmäßige Läuferinnen/Profi-Läuferinnen? Schüler und Lehrer? Aus welchen Fachbereichen?

Viele freuen sich, wenn sie einfach nur durchs Ziel kommen, aber die ein oder andere ambitionierte Läuferin ist dann schon vor allem bei den 10 Kilometer dabei. Wir sind allesamt Hobbyläufer und vielleicht die Hälfte von uns läuft/walkt regelmäßig. Unser Team besteht aus Schülerinnen der 6. bis 12. Klassen, Lehrerinnen aller möglichen Klassenstufen und Fachbereichen und anderen ISA-Mitarbeiterinnen. Was uns besonders freut:Diesmal haben sich sogar ein paar Mütter angeschlossen– quasi ein ISA-Rundumpaket!

Lauft ihr die 5 oder 10 Kilometer lange Strecke?

Auch das ist bunt gemischt – wir haben alles dabei: 5 Kilometer Laufen oder Walken und 10 Kilometer Laufen. Egal was, Hauptsache zusammen!

Wie bereitet ihr euch vor: Trainiert ihr in der Gruppe? Wie oft?

Jeden Mittwoch gibt es bei uns nach der Schule unsere Laufgruppe, in der aber nur sechs von uns regelmäßig trainieren; ansonsten trainiert jede so viel in ihrer Freizeit, wie sie will und kann.

Was macht den Reiz aus in einer Gruppe zu laufen?

Immer wenn man glaubt, dass man nicht mehr weiter kann, dann wird der innere Schweinehund von den anderen wieder ein paar Meter weiter gezogen, bis es wieder geht. Mir persönlich macht am meisten Spaß, mit den Schülerinnen einfach so zu plaudern und sie von einer anderen Seite kennenzulernen als im Unterricht.

Auf was freut ihr euch beim Frauenlauf am meisten?

Auf 46 glückliche, verschwitzte, pinke ISA-Mädels im Ziel!!

 

Das Team

Teynor, Temme, Walke, Dörfler: Gemeinsam stark

Frauenlauf-Teilnehmerinnen Team Hochschule

Wissenschaft, Verwaltung und Präsidium: „Der Mix macht’s“, meint Tatjana Dörfler, Kanzlerin der Hochschule Augsburg. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Alexandra Teynor Katinka Temme, und Sabine Walke läuft die Kanzlerin im Team für die Hochschule Augsburg. Aus verschiedenen Fachbereichen, mit verschiedenen Laufgeschwindigkeiten sowie unterschiedlichen Trainingsvorbereitungen freuen sie sich gemeinsam auf das „Neuland“ Frauenlauf. Bisher gingen die Läuferinnen nämlich nur bei gemischten Veranstaltungen an den Start.

Was begeistert euch gerade an diesem Lauf – vor allem im Gegensatz zu sonst üblichen Laufevents?

Ein Frauenlauf ist etwas Neues für Augsburg. Wir sind sehr neugierig, ob es dort eine andere Dynamik gibt als bei den sonst üblichen und etablierten Angeboten.

Was macht für euch den Reiz aus, in der Gruppe zu laufen?

Ganz klar der Team-Charakter. Spannend sind immer die verschiedenen Geschwindigkeiten der einzelnen Mitläufer. So kann man sich mal ziehen lassen oder motiviert und zieht andere mit sich.

Wer gehört eurem Team an: Laufbegeisterte oder auch Einsteiger? Profi-Läuferinnen oder auch Walker? 

Der Mix macht's! Uns allen bereitet das Laufen Spaß, seit längerem oder auch wiederentdeckt. Sonst wären wir hier nicht für die Hochschule am Start. Walkerinnen haben wir noch nicht in unserem Team, aber das kann ja bei einer Wiederholung des Events noch wachsen.  Auf jeden Fall gilt für uns vier: Wir sind laufbegeistert!

Wie bereitet ihr euch vor: Trainiert ihr in der Gruppe? Wie oft?

Nachdem wir alle einen unterschiedlichen Zeitplan haben, bedingt durch Job und Familiensituation, trainieren wir individuell. Je nach Zeit und Gusto bis zu drei Mal die Woche.

Auf was freut ihr euch beim Frauenlauf am meisten?

Start und Ziel in der Rosenau sind sicher etwas Besonderes – schließlich steht das Stadion immer noch für die Wurzeln des FCA. Auf die Stimmung dort, zusammen mit vielen Mitläuferinnen und hoffentlich in Sommerlaune, freuen wir uns sehr. Nicht zuletzt ist es klasse, dass der Lauf für einen guten Zweck ist: Die Stiftung Augsburg gegen Krebs verdient jede Unterstützung.

 

Die Walkerin

Eva-Marie Dusik: Mit Stöcken auf der Strecke

Frauenlauf-Teilnehmerin Eva Dusik

Sonntagmorgen, die Luft ist klar, Nebel wabert über dem Boden. Höchste Zeit für Eva-Marie, nach draußen zu gehen. Die 40-Jährige liebt die morgendlichen Runden durch den Siebentischwald. Am liebsten walked sie zusammen mit ihrer Laufgruppe. Und fast genauso gerne kehrt sie mit den Mädels anschließend im Parkhäusel ein. „Belohnung muss sein“, sagt Eva. Die gibt es auch am 8. Juli, wenn die Walkerin beim Augsburger Frauenlauf die fünf Kilometer absolviert hat: Im Ziel wartet ein Gläschen Prosecco auf die Teilnehmerinnen.

Warum bist du beim Frauenlauf dabei?

Wir bewegen uns gerne draußen an der frischen Luft. Für uns zählt dabei in erster Linie der Spaß, weniger der sportliche Ehrgeiz. Deswegen ist der Frauenlauf genau das Richtige für uns: Da geht es nicht um Bestzeiten, sondern einfach ums Dabeisein und die Freude am Sport.

Was macht für dich den Reiz am Walken aus?

Joggen war nie was für mich. Ich war immer gleich völlig ausgepowert, hatte Seitenstechen oder musste früh aufgeben. Beim Nordic Walking kann ich meine Ausdauer trainieren, ohne dass ich gleich aus der Puste bin. Ein sehr angenehmer Sport, bei dem man auch hervorragend ratschen kann. Und bei dem man trotzdem ordentlich ins Schwitzen kommt, wenn man es richtig macht.

Auf was freust du dich beim Frauenlauf am meisten?

Auf das gemeinsame Laufen. Dass so viele Frauen auf die Strecke gehen, einfach um sich gemeinsam zu bewegen, und dabei noch was für eine gute Sache tun, finde ich toll. Und natürlich auf den Prosecco im Ziel.

 

Die Hobby-Läuferin

Wera von Witzleben: Hauptsache, es macht Spaß

Frauenlauf-Teilnehmerin Wera von Witzleben

Klar, Sixpack und die knackige Bikini-Figur wären natürlich nicht schlecht. Aber darum geht es Wera von Witzleben nicht unbedingt. Für die 39-Jährige muss Sport vor allem eines machen: Spaß. Wera hat schon einiges ausprobiert: Reiterin, Fitness, Yoga, Zumba, Tae-Bo-Boxen – und natürlich Laufen. Strikte Trainingspläne sind allerdings nichts für die Mutter einer kleinen Tochter und Fernseh-Journalistin. Sie geht auf die Strecke, so oft es die Zeit zulässt: mal zweimal pro Woche, manchmal auch gar nicht. Jetzt aber hoffentlich wieder öfter. „ Ich muss schließlich trainieren.“

Warum bist du beim Frauenlauf dabei?

Ich fand die Idee sofort klasse. Ich habe mal Bilder von einem anderen Frauenlauf gesehen. Das sah toll aus: alle in Pink. Ich bin zwar überhaupt kein Pink-Fan, aber dieses visuelle Statement gefällt mir einfach. Ein Bild sagt eben doch mehr als 1000 Worte und vermittelt so ein Zusammengehörigkeitsgefühl.

Was bedeutet Laufen für dich?

Ich bin eigentlich kein typischer Läufer, ich muss mich schon immer ein bisschen treten, damit ich regelmäßig trainiere. Ich wäre auch nie auf die Idee gekommen, an einem großen Lauf teilzunehmen, bis mich eine Freundin vor zwei Jahren überredet hat. Dieser erste Lauf – im Winter bei  eisiger Kälte – hat so viel Spaß gemacht, dass ich dieses Gefühl unbedingt wieder haben wollte. Deswegen bin ich dabei geblieben. Ich laufe zwar auch gerne mal alleine, so als Ausgleich zum Büro-Job. Aber zusammen, vor allem mit so vielen Leuten, ist das ein wahnsinnig tolles Erlebnis.

Auf was freust du dich beim Frauenlauf am meisten?

Ich freue mich auf die vielen Mitläufer, Frauen jeden Alters, auf die Stimmung in den Sekunden vor dem Start, die Aufregung und am meisten: auf das Hefeweizen danach.

Der Lauf-Profi

Benita Bentlage: Den Marathon vor Augen

Frauenlauf-Teilnehmerin Benita BentlageEigentlich hat Benita Bentle ganz andere Ziele. Ein Zehn-Kilometer-Lauf? Für sie nicht mehr als ein lockeres Warmlaufen. Oder im Fall des Frauenlaufs wohl eher ein entspanntes Auslaufen. Denn vor ihrem Start in Augsburg absolvierte die 22-Jährige Anfang April in Freiburg noch einen Marathon. Auf den Frauenlauf freut sich die Jura-Studentin und passioniert Sportlerin trotzdem riesig – gerade weil es hier mal nicht um Bestzeiten geht.

Warum bist du beim Frauenlauf dabei?

Nachdem ich im Frühjahr einen Marathon gelaufen bin, ist es eine nette Abwechslung, an einem Lauf teilzunehmen, der etwas kürzer ist. Noch dazu konnte ich viele Freunde überreden, auch mitzulaufen. Ich persönlich brauche immer ein genaues Ziel vor Augen, um motiviert zu bleiben. Der Frauenlauf, bei dem mal nicht nur die Zeit, sondern der Spaß im Vordergrund steht, ist dafür eine gute Abwechslung.

Du hast dich im Winter und Frühjahr auf einen Marathon vorbereitet. Verrätst du uns, wie man seinen inneren Schweinehund überwinden kann und so engagiert trainiert wie du?

Mir hilft es enorm, mich für Wettkämpfe schon so früh wie möglich anzumelden, denn dann gibt es kein Zurück mehr. Außerdem sollt man möglichst vielen Leuten davon erzählen. Denn damit zwingt man sich zum Laufen, weil man nur so den peinlichen Gesprächen, in denen man erklärt, warum man schon wieder nicht trainieren war, aus dem Weg gehen kann. Und dann ist es natürlich ganz wichtig, sich einen Plan zu machen. Denn wenn das Training eine gewisse Regelmäßigkeit hat und man z. B. immer an ganz bestimmten Tagen läuft, hält man sich besser daran.

Auf was freust du dich beim Frauenlauf am meisten?

Ich freue mich darauf, eine gewohnte Strecke mit vielen Freunden gemeinsam zu laufen. Zehn Kilometer sind eine Distanz, die jeder schaffen kann. Und natürlich freue ich mich auch auf den Prosecco im Ziel.

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